Damenlaufschuhe - Laufschuhe speziell für Frauen

Die Industrie hat sich mit einer eigenen Palette an Laufschuhen darauf eingestellt, dass Frauen schmalere Füße haben als Männer. Bei der Konstruktion wird auch berücksichtigt, dass ein schmaler Knöchel in einem breiten Schuh eine ständige Umknickgefahr darstellt. Dennoch: Zu klein darf ein Laufschuh niemals sein.

Vorn im Schuh sollte noch eine halbe Daumenbreite Platz sein. Eine feste Fersenkappe verleiht dem Fuß Halt. Ansonsten muss sich die Schuhwahl an der individuellen Kilometerleistung, dem Körpergewicht und der Bodenbeschaffenheit der Laufstrecke orientieren. Grundsätzlich sollte ein Laufschuh einen dreifachen Sohlenaufbau haben und so beschaffen sein, dass Schläge und Stöße gut abgefedert werden. Luftkammern in Zwischensohlen können eine zusätzliche Dämpfung bewirken, diese wird aber häufig überschätzt. Zu warnen ist auch vor zu weichen Zwischensohlen. Wenn überhaupt, sind sie allenfalls etwas für schwergewichtige Männer.

Als Obermaterial haben sich mehrfach beschichtete Kunststoffe durchgesetzt. Sie sorgen für Hautatmung und Schweißtransport. Außerdem müssen sie nicht besonders gepflegt werden. Beim Fußbett sollte es sich um eine herausnehmbare Einlage handeln, die nötigenfalls durch eine orthopädische Einlage ersetzt werden kann. Bei Achillessehnenbeschwerden hilft ein zusätzliches Fersenkissen. Die versierte Läuferin sollte über mehrere Paar Trainingsschuhe verfügen. Zum Beispiel einen für das Gelände und einen für die Straße. Im übrigen muss man bedenken, dass bei täglichem Training ein nasser Schuh nicht bis zum nächsten Tag trocknet.

Mehrere Paar Laufschuhe im ständigen Wechsel zu tragen hat auch einen wichtigen fußgymnastischen Aspekt. Kleine Beschwerden verschwinden oft durch simplen Schuhwechsel. Die preiswertesten empfehlenswerten Laufschuhe kosten zurzeit rund 80 Euro. Zu warnen ist vor markenlosen Fernost-Produkten. Dies sind meist billige Imitationen mit schlechter Innenverarbeitung und fragwürdigem Sohlenaufbau.