Lauftipps vom Anfänger zum Halb Marathon

Körperlich und geistig fit halten

Laufen entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem Breitensport, welchen Menschen jeden Alters in ganz Deutschland regelmäßig nachgehen. Es stellt sich in diesem Zusammenhang natürlich die Frage, was beachtet werden muss, um positive Effekte und einen steigenden Fitnessgrad zu erhalten.

Im Kern kann diese Frage mit den Grundlagen des sportlichen Trainings beantwortet werden. So ist zunächst das Prinzip der individualisierten Belastung bei der Gestaltung des Lauftrainings zu beachten. Dies bedeutet, dass der Trainingsreiz, also das Lauftraining, einem selbst angepasst sein muss. Bei einem Anfänger kann sich dies in einem 30min langen Trabtempo widerspiegeln, bei einem Profi in einem Halbmarathon hoher Intensität. Der nächste Aspekt ist die ansteigende Belastung. Der Läufer muss seine Umfänge und Intensitäten langsam hochschrauben, da es nur so zu einer Anpassung, primär im Sinne einer Superkompensation, kommt. Eine weitere wichtige Stütze ist das Prinzip der variierenden Belastung.

Nach diesem soll niemals dauernd das gleiche Training absolviert werden. Vielmehr soll sich das einzelne Training öfters in Terrain, Laufgeschwindigkeit und Zeit unterscheiden. Das letzte Trainingsprinzip, welches für ein Lauftraining besonders wichtig ist, stellt die richtige Relation zwischen Belastung und Erholung dar. Das Lauftraining sollte nicht, insbesondere bei maximalen Belastungen, täglich stattfinden.

Vielmehr ist es besser, regelmäßig Ruhetage einzulegen, in welchen der Körper sich regenerieren kann und der eigentliche Trainingseffekt erst von statten geht. Werden diese Grundregeln beachtet, dann dürfte einem erfolgreichen und freudvollen Lauftraining nichts mehr im Wege stehen.