Blinklicht für Läufer

Das Joggen und Laufen im Umfeld von schlecht beleuchteten Wegen und Straßen kann gefährlich sein. Für Autofahrer sind Läufer häufig kaum oder nur zu spät erkennbar. Wer dennoch am frühen Morgen oder am Abend unterwegs sein will, sollte dafür sorgen, für alle Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu sein. Zum einen ist eine helle Laufbekleidung wichtig, die am besten mit Reflektoren versehen ist. Zum anderen sorgen Blinklichter für Läufer für mehr Sicherheit.

Mit Blinklichtern besser gesehen werden

Blinklichter, bei denen es sich zumeist um moderne LED-Lampen handelt, gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Es gibt Blinklichter zum Umschnallen, zum Beispiel um die Handgelenke oder die Fersen. Andere Blinklichter werden wie eine Lampe am Stirnband befestigt. Wieder andere Blinklichter für Läufer werden in die Kleidung integriert. Das bekannteste Beispiel sind spezielle Laufschuhe, in die neben Reflektoren auch eine blinkende Lampe integriert ist. Blinklichter für Läufer sind aber nur dann ein sinnvolles Accessoire, wenn sie richtig eingesetzt werden. Der Läufer muss von vorne und hinten gut zu sehen sein. Ein nur nach vorne ausgerichtetes Blinklicht nützt daher wenig, wenn der Verkehr von hinten kommt. Wichtig ist außerdem eine gute Einstellung der Lichtintensität und der Blinkabstände. Beides sollte man variabel einstellen und den tages- und jahreszeitlichen Lichtverhältnissen anpassen können.

Die Eigensicht verbessern

Beim Laufen oder Joggen in Dämmerung und Dunkelheit ist es nicht nur von Bedeutung, von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen zu werden. Vielmehr muss man auch dafür sorgen, dass man selbst eine gute Sicht auf die Umgebung hat. Der Nahbereich sollte effektiv ausgeleuchtet werden, um Stolpern, Zusammenstöße und andere Unfälle zu vermeiden. Dies funktioniert am besten mit einer Stirnlampe. Sie leuchtet den Weg in Blickrichtung aus und bietet dem Läufer genug Helligkeit, um mögliche Hindernisse und Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Wer bei Dämmerung oder Dunkelheit auf unbeleuchteten Feld- und Waldwegen unterwegs ist, kann auf eine Stirnlampe nicht verzichten. Für Stirnlampen werden zumeist kleine aber leistungsfähige LED-Lampen verwendet, die am Stirnband getragen werden können. Je nach Modell leuchten sie den Laufweg auf bis zu 15 Metern aus. Das vergleichsweise starke Licht macht den Läufer natürlich auch für andere Verkehrsteilhemer besser und vor allem früher sichtbar. Gute Modelle verfügen über ein zusätzliches Blinklicht am Hinterkopf, so dass auch der rückwärtige Verkehr gewarnt ist.

Die Beleuchtung richtig auswählen

Lampen und Blinklichter für Läufer sollten passend zu den Licht- und Verkehrsverhältnissen ausgewählt werden. Für unbeleuchtete Laufstrecken benötigt der Läufer bzw. der Jogger stärkere Lampen als für gut ausgeleuchtete Strecken. Zudem ist es wichtig, Leuchten und Blinklichter so einzustellen, dass sie andere Verkehrsteilnehmer zwar warnen, sie aber nicht blenden.